Weiterbildungszertifikat „Digitale Medienbildung“ (CAS)

Weiterbildungszertifikat „Digitale Medienbildung“ (CAS) 2018-11-22T16:22:50+00:00

Masterstudiengang

Weiterbildungszertifikate

Qualifizieren Sie sich für Tätigkeiten in der Medienbildung und erfahren Sie, wie Wissen digital und lebendig vermittelt werden kann. Lernen Sie Erklärvideos und Werbefilme sowie andere Medien selbst zu produzieren und bauen Sie so Ihre Fachkompetenz wissenschaftlich fundiert aus.

Das Zertifikatsstudium ermöglicht, mediengestalterische bzw. mediendidaktische Projekte zu initiieren, zu begleiten sowie durchzuführen. Aktuelle Entwicklungen im Medienbereich werden aufgegriffen und hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit in unterschiedlichen Arbeitsfeldern untersucht. Aufbauend auf dem erlernten Fachwissen, z. B. zum Urheberrechts- und Datenschutzgesetz, werden eigene Medienproduktionen konzipiert und produziert.

  • Kenntnisse in Medientheorie und -didaktik, Medienrecht, z. B. Urheberrecht und Haftungsfragen, Lern- und Wissensmanagement sowie Kenntnisse medialer Gestaltungsprinzipien
  • Kritische Reflexion und Analyse der Chancen und Risiken der Digitalisierung
  • Transformation dieser Kenntnisse in medienpraktische Handlungskompetenz

Das Zertifikat wird berufsbegleitend im Zeitraum von insgesamt neun Studientagen absolviert. Das Angebot kombiniert Präsenz- und Selbstlernphasen, sodass in fünf Seminarblöcken (je acht Stunden freitags und samstags) und eigenverantwortlicher Selbstlernzeit insgesamt 15 Credit Points erworben werden. Nach erfolgreichem Vorlegen einer Medienproduktion sowie einer schriftliche Ausarbeitung wird das Certificate of Advanced Studies (CAS) ausgestellt.

Inhalt und Aufbau:

  • Medientheorie und Mediendidaktik: Zunächst werden die Grundgedanken der Medienwissenschaft vorgestellt und es wird die historische Entwicklung von Medientheorien betrachtet. Die Teilnehmenden erhalten außerdem Einblicke in die Medienwirkungs- und Mediennutzungsforschung.
  • Lern- und Wissensmanagement: Es erfolgt eine Einführung in die Nutzung digitaler Medien und multimedialer Produkte als Lehr- und Lerninstrumente. Darauf aufbauend werden konkrete Einsatzmöglichkeiten von Learning Management Systemen vorgestellt.
  • Mediengestaltung – Medienproduktion: Die Teilnehmenden erstellen je eine digitale Medienproduktion wie z. B. ein Erklärvideo, einen Werbefilm oder Ähnliches.
  • Medienrecht: Anhand von Fallbeispielen werden rechtliche Aspekte zum Urheberrecht sowie Haftungs-, Lizensierungs-, Datenschutz- und Persönlichkeitsrechten analysiert und reflektiert. Dieses Wissen wird praxisnah bei der eigenen Medienproduktion angewendet.

Weitere Informationen:
Kontaktstudienordnung CAS Digitale Medienbildung
Modulhandbuch CAS Digitale Medienbildung

Das Weiterbildungsangebot richtet sich an alle Hochschulabsolventinnen und –absolventen bzw. Personen mit einschlägiger Berufserfahrung, die sich für folgende Tätigkeitsprofile qualifizieren wollen:

  • Entscheidungstragende in Bildungsbereichen
  • Bildungsverantwortliche z. B. in Bildungseinrichtungen, in der Verwaltung und in Betrieben
  • Selbstständige, die
    • ihre bisherige medienpraktische Tätigkeit theoretisch fundieren und um neue Aspekte erweitern möchten.
    • digitale Lehr- Lern-Szenarien zeitgemäß und theoretisch fundiert umsetzen wollen.
    • sich der Chancen und Risiken digitaler Medien in unterschiedlichen Lern-Szenarien bewusst werden wollen.
    • Medienprojekte eigenverantwortlich konzipieren, durchführen, reflektieren und optimieren möchten.
    • rechtliche Fallstricke in ihrer Medienarbeit erkennen und vermeiden wollen.

Zugangsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Mindestumfang von 180 Credit Points oder der Nachweis, dass die erforderliche Eignung im Beruf oder auf andere Weise erworben wurde. Außerdem muss eine qualifizierte, berufspraktische Erfahrung von i. d. R. mindestens einem Jahr nachgewiesen werden.

Studienbeginn ist voraussichtlich jeweils im Wintersemester. Bewerbungsfrist ist der 15. September. Mögliche Terminänderungen werden online bekannt gegeben.

Für die Anmeldung ist das Anmeldeformular auszufüllen und unterschrieben mit den erforderlichen Nachweisen zu senden an: Stefan Weber, Pädagogische Hochschule Karlsruhe, Bismarckstraße 10, 76133 Karlsruhe oder digital an CAS-DigitaleMedienbildung[at]ph-karlsruhe.de .

Weitere Informationen:
Kontaktstudienordnung CAS Digitale Medienbildung

Studienbeginn ist voraussichtlich jeweils im Wintersemester. Bewerbungsfrist ist der 15. September.

Studientermine im Wintersemester 2018/2019:

  • Schwerpunkt „Medienrecht – Teil 1“: 26. Oktober 2018
  • Schwerpunkt „Mediengestaltung – Medienproduktion – Teil 1“: 27. Oktober 2018
  • Schwerpunkt „Mediengestaltung – Medienproduktion – Teil 2“: 23. November 2018
  • Schwerpunkt „Medientheorie und Mediendidaktik – Teil 1“: 24. November 2018
  • Schwerpunkt „Medientheorie und Mediendidaktik“: 7./8. Dezember 2018
  • Schwerpunkt „Lern- und Wissensmanagement“: 25./26. Januar 2019
  • Schwerpunkt „Medienrecht – Teil 2“: 22. Februar 2019

Die Termine finden freitags sowie samstags von 9:00-12:00 Uhr und 13:00-18:00 Uhr statt. Eine Übersicht über der Termine finden Sie hier zum Download.

Mögliche Terminänderungen werden bekannt gegeben.

Die Gebühren betragen insgesamt 1.200 Euro. Darin enthaltene Leistungen sind:

  • Präsenzseminare
  • Zugang zu Software und Equipment zur Mediengestaltung und -produktion
  • Beratung und Betreuung in allen Lernphasen durch die Dozentinnen und Dozenten
  • Professionelle Begleitung im Praxisprojekt
  • ein aussagekräftiges Zertifikat (Certificate of Advanced Studies) nach erfolgreichem Absolvieren des Studiums

Die Pädagogische Hochschule Karlsruhe legt Wert auf familienfreundliche Studienbedingungen. Sie ermöglicht die optimale Nutzung der individuellen Zeitressourcen von berufstätigen Eltern oder von Studierenden, die Angehörige pflegen.

Koordination, Beratung und Anmeldung

E-Mail: CAS-DigitaleMedienbildung@ph-karlsruhe.de